5 Dinge, die du beim LKW-Verkauf nicht vergessen solltest
5 Dinge, die du beim LKW-Verkauf nicht vergessen solltest
So bereitest du deinen LKW optimal für eine saubere und schnelle Übergabe vor.
Wer ein gebrauchtes Nutzfahrzeug verkauft, möchte die Sache ordentlich erledigen. Im dichten Betriebsalltag zwischen Aufträgen und Tourenplanung werden vor der Übergabe aber schnell kleine Details übersehen. Das führt nach dem Verkauf oft zu unnötigen Rückfragen.
Hier sind 5 Punkte aus unserer täglichen Ankauf-Praxis, an die du vor der Fahrzeugübergabe denken solltest:
1. Kabine leerräumen
Es muss nicht blitzen wie in einem Neuwagen. Gebrauchsspuren gehören im Transport- und Baustellenalltag einfach dazu. Wichtig ist aber, dass du die persönlichen Sachen deiner Fahrer vor der Übergabe aus der Kabine holst.
Schau vor der Abholung kurz in die Staufächer, die Türseiten und unter die Liege. Denk vor allem an persönliche Dinge wie die Fahrerkarte, die Sonnenbrille, persönliche Papiere oder die Arbeitsjacke. Ist das Fahrzeug erst einmal abgeholt, sind solche Sachen oft schwer wiederzubeschaffen.
2. Unterlagen und Schlüssel bündeln
Vollständige Unterlagen sparen bei der Übergabe einfach Zeit. Sammle vorab den Fahrzeugschein und die aktuellen Prüfberichte zur HU und SP samt Prüfbuch zusammen. Vergiss nicht die UVV-Nachweise für Kräne oder Ladebordwände und hol den Zweitschlüssel aus dem Tresor. Falls der LKW noch finanziert oder geleast ist, fordere den Fahrzeugbrief rechtzeitig bei deiner Bank an.
Ein wichtiger Tipp: Schau vor der Abgabe kurz durch den Ordner. Betriebsinterne Reparaturrechnungen, alter Schriftverkehr oder Kaufverträge können vertrauliche Firmendaten enthalten. Diese kannst du einfach vorher herausnehmen.
3. Mautgerät, Fahrtenschreiber und eigene Telematik regeln
Vor der Abgabe solltest du dich um die verbauten Geräte kümmern, damit nach dem Verkauf keine ungewollten Gebühren weiterlaufen. Das Mautgerät darf man meistens nicht einfach selbst demontieren. Plane deshalb rechtzeitig einen kurzen Werkstatttermin ein, um das OBU-Gerät fachgerecht ausbauen und abmelden zu lassen. Denke auch an den digitalen Fahrtenschreiber und melde dein Unternehmen mit der Unternehmenskarte vom Fahrzeug ab. Falls du eigene Flottenmanagementsysteme oder GPS-Tracker verbaut hast, bau diese vor der Übergabe einfach aus.
4. Zustand und Mängel transparent ansprechen
Im gewerblichen Einsatz sind Gebrauchsspuren völlig normal. Ein Baustellen-Kipper oder Transporter hat Kratzer, Dellen oder abgenutzte Sitze. Entscheidend ist, dass die technische Basis stimmt. Wenn dir Mängel an Motor, Getriebe, Hydraulik oder Elektronik bekannt sind, entscheide vorab, ob du sie selbst beheben willst. Du kannst die Mängel beim Verkauf auch transparent angeben. Eine ehrliche Beschreibung spart Zeit und sorgt für eine zügige Abwicklung.
5. Beschriftung und Abmeldung regeln
Eigene Firmenlogos, Telefonnummern und Aufkleber solltest du vor der Übergabe des Fahrzeugs entfernen. So stellst du sicher, dass dein Markenname nach dem Verkauf nicht mehr auf dem Fahrzeug zu sehen ist. Normale Türbeschriftungen oder Aufkleber lassen sich problemlos selbst abziehen, vollflächig folierte Fahrzeuge oder Auflieger übernimmt besser ein Fachbetrieb. Gleiches gilt für die Kennzeichen: Du meldest den LKW entweder vor der Übergabe selbst bei deiner Zulassungsstelle ab oder überlässt die Abmeldung vertraglich dem Käufer. Wichtig ist nur, dass im Kaufvertrag klar geregelt ist, wer die Abmeldung bis wann erledigt.
Du möchtest den Verkauf deines LKW unkompliziert abwickeln?
Wenn du deine Unterlagen und das Fahrzeug nach dieser Checkliste vorbereitet hast, übernehmen wir den Rest.
Wir bewerten deinen Gebrauchten ehrlich vor Ort, machen dir ein faires Angebot und holen das Fahrzeug bei Bedarf zeitnah bei dir ab. Den Behördengang sparen wir dir ebenfalls: Die Abmeldung bei der Zulassungsstelle übernehmen wir nach dem Kauf auf Wunsch komplett für dich.


